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    Nachricht vom 21.12.10 | intec, Z 2011

    Fachprogramm mit vielen Facetten auf Z und intec

    Ressourceneffizienz ist ein Leitthema

    Leipzig, 21. Dezember 2010

    Ein umfangreiches Fachprogramm begleitet die kommenden Fachmessen Z 2011 und intec vom 1. bis 4. März 2011 in Leipzig. Den Auftakt bildet am Messevortag der Jahreskongress des Automotive Cluster Ostdeutschland (ACOD). Dieses Netzwerk hat sich die nachhaltige Entwicklung der Automobilindustrie in Ostdeutschland auf die Fahnen geschrieben. Hier engagieren sich die in den neuen Bundesländern aktiven Automobilhersteller, Zulieferer, Dienstleister, Forschungsinstitute sowie Verbände und Einrichtungen.

    Der 4. ACOD-Kongress am 28. Februar und 1. März 2011 steht unter dem Motto „Innovation schaffen, heißt Erfolg sichern! - Zukunftsorientierte Forschung und Entwicklung als Maßnahme zur Stärkung der ostdeutschen Automobilindustrie“. Aktuelle Projekte zu automobilen Schlüsselthemen bilden einen Schwerpunkt der Fachveranstaltung. So werden Ziele, Aufgaben und Arbeitsstand der ACOD-Innovationsforen „Feinstaubarmes Auto“ und „Energieeffiziente Elektrik/Elektronik-Architektur im Automobil“ sowie des Innovationsforums „Hybridteile: Innovative Technologien für den Leichtbau“ der MAHREG Automotive Sachsen-Anhalt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat diese Foren in seine Förderung aufgenommen.

    Der internationale Fachkongress MicroCar findet zum vierten Mal parallel zu Z und intec statt. Auf dem international besetzten Kongress am 1. März diskutieren Experten die Zuverlässigkeit von Lösungen im Bereich Elektromobilität und sogenannte Clean Microtechnologies, also umweltverträgliche, energieeffiziente und nachhaltige Mikrotechnologien. Darüber hinaus steht auch der bisherige Themenschwerpunkt - die Zuverlässigkeit von Automobilelektronik – auf dem Programm. Organisator von MicroCar ist das Micro Materials Center an der Fraunhofer-Einrichtung für Elektronische Nano Systeme (ENAS) Chemnitz.

    Der schonende Umgang mit Ressourcen wie Material oder Zeit ist ein fundamentales Thema, das auf Z und intec in verschiedener Form reflektiert wird. Am 2. März 2011 veranstaltet das Fraunhofer-Institut für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU den 2. Kongress Ressourceneffiziente Produktion und stellt neue Entwicklungen in der Produktionstechnik vor. Ressourcenschonende Fertigungsprozesse bilden ein Hauptthema der Fachveranstaltung. Beispielsweise analysieren Wissenschaftler der Fraunhofer-Gesellschaft mit Experten von rund 60 Automobilherstellern, Ausrüstern und Zulieferern in der vom Bundesforschungsministerium geförderten Innovationsallianz „Green Carbody Technologies“ (InnoCaT) die Prozesskette der Karosseriefertigung hinsichtlich ihrer Ressourceneffizienz. Die beiden anderen Hauptthemen des Kongresses sind Energieeffiziente Produktionsanlagen und Nachhaltige Produktionskonzepte / Fabriken.

    Unter dem Motto "Vorwärts denken und Zeichen setzen" wird der seit 2007 bestehende Dialog zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und Politik mit dem Zukunftsforum Maschinenbau am 3. März 2011 fortgesetzt. Federführend organisiert der VDMA Ost zusammen mit dem Bundeswirtschaftsministerium und den Bundesländern Berlin, Brandenburg, Thüringen und Sachsen dieses Forum. Workshops werden sich zum Beispiel mit Erneuerbaren Energien, dem funktionsintegrierten Leichtbau, dem Digital Engineering und den Anforderungen an ein lebenslanges Arbeiten beschäftigen.

    Die Deutsche Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik veranstaltet am 3. März ihr 18. Leipziger Fachseminar. Neben der Verleihung des „Galvano-Preises“ widmet sich das Seminar den Themen Elektroautos und Photovoltaik-Solarzellen - beides aus der Sicht des Galvanotechnikers. Neuartige Korrosionsschutzsysteme, Nickel als ein Werkstoff der Zukunft und energieeffiziente Kühlvarianten für die Galvanotechnik sind weitere Fachvorträge.

    Kontakte zu Mittel- und Osteuropa im Blick

    Zum Messe-Doppel haben sich hochrangige Gäste aus Russland angekündigt. Es werden Vertreter von Politik und Wirtschaft aus Tatarstan, aus St. Petersburg sowie den Regionen Kaluga und Swerdlowsk erwartet. Diese Regionen wachsen stark und sind wirtschaftlich attraktiv. Sie streben danach, die von der russischen Regierung geforderte und forcierte „Modernisierungsoffensive“ mit entsprechenden Strategien umzusetzen. In Leipzig präsentieren sie auf dem Russland-Forum am 1. März Konzepte und Ziele bedeutender Modernisierungsvorhaben und wollen den Austausch zu technologischen Themen und Fragestellungen anregen.

    Unter der Überschrift „Sharing Automotive Competence in Central Europe“ beleuchten am 2. und 3. März die Mittel-Osteuropa-Zuliefererfachtagung und die 1. Jahreskonferenz des EU-Projektes AutoNet konkrete Kooperationsmöglichkeiten mit mittel- und osteuropäischen Automobilzulieferern. AutoNet ist ein transnationales Netzwerk der führenden europäischen Automotive-Regionen, darunter die Tschechische Republik, Polen, Ungarn, Slowenien; aber auch westeuropäische Länder wie Italien sind eingebunden. Für die Bundesrepublik ist Sachsen der AutoNet-Partner, vertreten durch die Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH (WFS). Der Zusammenschluss zielt darauf, ein zentraleuropäisches Cluster für Automobilzulieferer zu entwickeln. Ansätze zu bi- und multilateraler Zusammenarbeit werden auf der Konferenz in Leipzig diskutiert. Neben Unternehmen der Automobilbranche werden dazu Automobilexperten, Entscheidungsträger, Wirtschaftsförderer und Intermediäre erwartet. Im Fokus stehen innovative Lösungen, wo durch europäische Kooperation der Wirtschaftskrise in der Automobilbranche erfolgreich entgegengesteuert werden konnte.


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