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    Nachricht vom 27.01.09 | intec

    Z & intec bieten Fachprogramm auf höchstem Niveau

    - Mehr als 50 Vorträge im Ausstellerforum- Tschechische EU-Präsidentschaft auf dem Prüfstand- Hochkarätige Kongresse mit Zukunftsthemen

    Vom 24. bis 27. Februar 2009 finden in Leipzig die Zuliefermesse Z und die Maschinenbaumesse intec statt. Mehr als 1.200 Aussteller (2008: 1.160) haben sich bisher für beide Veranstaltungen angemeldet. Ob Teilelieferant für den Automobil- und Maschinenbau oder Anbieter komplexer Bearbeitungszentren - das Messe-Doppel umfasst die gesamte industrielle Wertschöpfungskette. Begleitend zur Ausstellung erwartet die Messebesucher ein umfangreiches Fachprogramm mit informativen Vorträgen, hochkarätig besetzten Kongressen und praxisnahen Workshops. Eine ideale Gelegenheit, um sich über die aktuellen Trends und Branchenthemen zu informieren.

    Zentraler Anlaufpunkt für Weiterbildungsinteressierte ist das Ausstellerforum in der Messehalle 5. Jeden Tag präsentieren Unternehmensvertreter in halbstündigen Vorträgen ihre neuesten Entwicklungen aus dem Automobil- und Maschinenbau. Auf dem Programm stehen mehr als 50 Vorträge, unter anderem über intelligente 3D-Softwarelösungen oder den effektiven Einsatz innovativer

    Piezo-Meßtechnik. "Wer nach neuen Anregungen für sein Unternehmen sucht, ist im Ausstellerforum genau richtig. Marktführende Unternehmen sowie forschungsstarke Hochschulen geben auf anschauliche Art und Weise Einblick in ihr Angebotsspektrum", sagt Kersten Bunke-Nijengué, Projektdirektorin von Z und intec.

    Bereits zur Tradition geworden ist der Kunststofftag im Ausstellerforum. Am Messe-Donnerstag dreht sich alles um den zukunftsträchtigen Werkstoff und dessen vielfältige Einsatzmöglichkeiten. Unter der Regie des Netzwerkes Automobilzulieferer Kunststofftechnik Sachsen (AMZK) werden am Vormittag zunächst Entwicklungen für die verschiedenen Anwendungsbereiche im Fahrzeugbau vorgestellt. "Kunststoffen gehört die Zukunft des Automobilbaus. Aufgrund des geringen Gewichts sowie ihrer Multifunktionalität ist der Einsatz von Kunststoffen in den letzten Jahren rasant gestiegen", erläutert Dr.-Ing. Herbert Patzschke, Koordinator des AMZK. Einen Trend sieht er unter anderem bei der Verwendung in der Antriebstechnik. "Durch die zunehmende Temperaturbeständigkeit werden Kunststoffe auch für den Einsatz im Motorraum immer interessanter."

    Der Nachmittag steht ganz im Zeichen der Faserverbundkunststoffe. Mit mehreren Fachvorträgen werden die Vorteile der Werkstoffmischungen anhand von konkreten Beispielen erläutert. Organisiert wird das Programm vom Süddeutschen Kunststoff-Zentrum.

    Ökonomische Folgen der Tschechischen EU-Ratspräsidentschaft

    Seit 1. Januar 2009 führt das Kabinett um den tschechischen Minsterpräsidenten Mirek Topolanek die Geschäfte der EU-Ratspräsidentschaft. Ersten Ankündigungen folgend legt Tschechien einen großen Schwerpunkt auf die Wirtschaftspolitik der Europäischen Union. Mit welchen Ideen Topolanek bis Mitte des Jahres die europäische Wirtschaft ankurbeln möchte, können Messebesucher im Rahmen eines Vortragsprogramms am 25. Februar während der Z und intec erfahren. Marek Mora, Vizeminister der tschechischen Republik für Europaangelegenheiten, gibt einen Einblick in die derzeitige wirtschaftliche Lage der EU sowie die geplanten Maßnahmen während der Ratspräsidentschaft. Auch die Sicht der Unternehmen kommt nicht zu kurz. Jirí Aster, Geschäftsführer der Tschechisch-Sächsischen Häfen GmbH, formuliert die Erwartungen der Unternehmer an die tschechische EU-Ratspräsidentschaft.

    Im Fokus: Die aufstrebenden Märkte Mittel- und Osteuropas

    Einen großen Stellenwert sowohl für die Zulieferbranche als auch den Maschinenbau besitzen internationale Kooperationen. Vor allem die Länder Mittel- und Osteuropas stehen dabei, bedingt durch die geografische Nähe zu Leipzig, im unmittelbaren Fokus von Z und intec. Mit zwei Veranstaltungen geht das Messe-Doppel gezielt auf diese Märkte ein.

    Nach der überaus starken Resonanz auf das Länderspecial "Unternehmer laden ein" im vergangenen Jahr setzt die Verbundinitiative Automobilzulieferer Sachsen (AMZ) am Messedienstag ihren Kooperationsworkshop fort. Im Mittelpunkt steht diesmal Polen. Verschiedene Automobil- und Zulieferunternehmen wie Volvo Polska, Volkswagen Motor Polska und Solaris Bus und Coach, die bereits mit einem eigenen Werk in Polen vertreten sind, beleuchten die Entwicklungstendenzen der polnischen Automobilindustrie und werfen einen Blick auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

    Auch die Wirtschaftsförderung Sachsen widmet sich intensiv den Märkten Mittel- und Osteuropas. Im Auftrag des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Arbeit (SMWA) werden am Mittwoch, dem 25. Februar, konkrete Investitionsprojekte aus der Automobilindustrie sowie dem Maschinenbau vorgestellt. Im Fokus stehen beispielsweise verschiedene Vorhaben mit tschechischen Unternehmen, die auch als Aussteller in großer Zahl auf den Messen vertreten sind. Besonderes Augenmerk gilt dem Ausbau internationaler Kooperationskontakte, die mit Blick auf das im ungarischen Kecskemét geplante Daimler-Werk angestrebt werden. "Das Ziel der Veranstaltung ist es, nachhaltige Geschäftsbeziehungen in die Länder Tschechien, Polen, Ungarn und die Slowakei zu vermitteln und den sächsischen Unternehmen den Weg zu diesen Wachstumsmärkten zu ebnen", sagt Projektleiter Peter Szenassy von der Wirtschaftsförderung Sachsen GmbH.

    Die Zukunft der Oberfläche:

    Galvanotechnik in Theorie und Praxis

    Bereits zum 16. Mal veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Galvano- und Oberflächentechnik ihr jährliches Fachseminar in Leipzig. Mit zahlreichen Vorträgen sowie einer begleitenden

    Ausstellung werden am 24. Februar die aktuellen Trends und Herausforderungen der industriellen Oberflächenbeschichtung betrachtet. Themen sind unter anderem "Die Bedeutung des Magnesiums im Automobilbau" und die "Galvanische Verchromung". In der abschließenden Podiumsdiskussion widmen sich Experten aus Wissenschaft und Praxis den verschiedenen Hochkorrosionsschutzsystemen mit ihren Vor- und Nachteilen. Moderiert wird die Runde von Prof. Dr. Wolfgang Paatsch, Direktor a.D. der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin.

    Qualitätsforum bespricht juristische Fragen

    Einem Sprichwort zufolge hat Qualität immer auch ihren Preis. Dies gilt aus der Sicht von Unternehmen umso mehr, je umfangreicher und länger die Haftungskriterien für Dienstleistungen und Produkte gestaltet sind. Anlass genug für das 2. Leipziger Fachforum Qualität, das Thema "Produkthaftung und Haftungsrisiken für Unternehmen im Qualitätsmanagement" näher zu beleuchten. Am 24. Februar stellen Vertreter mittelständischer Unternehmen mehrere Praxisbeispiele vor, anhand derer die aktuellen gesetzlichen Rahmenbedingungen erklärt werden.

    Zukunftskonferenz will Spitzenposition der Branche sichern

    Erneut gibt sich das "Who is Who" des deutschen Maschinenbaus in Leipzig ein Stelldichein: Die "Zukunftskonferenz Maschinenbau 2009" findet am 26. Februar 2009 im Congress Center Leipzig statt. Erwartet werden circa 350 Teilnehmer, darunter neben deutschen auch ausländische Experten sowie Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Sie alle widmen sich der Frage, wie die Stärke des deutschen Maschinenbaus, eine der tragenden Säulen der Wirtschaft, auch künftig gesichert werden kann.

    In vier parallelen Workshops behandelt die Konferenz die Themen Energieeffizienz im Maschinenbau, Produktionstechnik für erneuerbare Energien, die Potenziale des ostdeutschen Maschinenbaus im Fokus der Finanzwirtschaft sowie die Frage der Fachkräftesicherung. Diesen parallelen Fachforen vorangestellt wird eine Podiumsdiskussion, die sich mit den Zukunftsmärkten im Ausland befasst. Beleuchtet werden die Chancen auf den Märkten Indiens, der arabischen Ländern, der Türkei und Brasiliens.

    Ihre Teilnahme haben unter anderem Bundeswirtschaftsminister Michael Glos, der sächsische Wirtschaftsminister Thomas Jurk und der VDMA-Präsident Manfred Wittenstein angekündigt.

    Ressourcen sparen, Effizienz steigern

    Ressourceneffiziente Produktion ist angesichts knapper werdender Rohstoffe nicht länger nur eine Frage des Umweltschutzes und der Wirtschaftlichkeit, sondern der Entwicklung und Sicherung von innovativen Zukunftsmärkten. Die produktionstechnischen Forschungsinstitute der Fraunhofer-Gesellschaft haben sich deshalb dieses wichtigen Zukunftsthemas angenommen, im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) eine umfangreiche Analyse zur Energieeffizienz in der Produktion durchgeführt und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Der Fraunhofer-Bericht war ein starker Impuls für eine breite Schar von Initiativen, Allianzen, konkreten fachlichen Entwicklungsvorhaben in der Industrie und in der angewandten produktionstechnischen Forschung. Mit dem Kongress "Ressourceneffiziente Produktion" am 25. Februar verfolgt das Fraunhofer IWU das Ziel, diese Aktivitäten zu bündeln. Er bietet Fachleuten aus Industrie und Wissenschaft eine Plattform, um den fachlichen Austausch zu energie- und ressourcenschonenden Innovationen in der Produktionstechnik zu fördern.

    Eine detailierte Übersicht aller Fachveranstaltungen zu den Leipziger Industriemessen Z und intec kann im Internet unter www.messe-intec.de oder www.zuliefermesse.de eingesehen werden.


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